SC013: Warum du längst schon etwas richtig machst (beim Schreiben)

Wusstest du, dass du beim Schreiben längst viel mehr richtig machst, als du denkst? Heute in Episode 13 geht’s daher darum, dass du endlich auch ins Machen kommst und du aus deinen Plänen für dein Buch oder Projekt endlich ein für dich sympathisches Konzept erschaffst.

Außerdem geht’s natürlich darum, dass du bei deinem Scheibprojekt kurz, mittel oder langfristig zu einem Ergebnis kommst, so dass ich auch in dieser Folge des Schreib Chaos! Podcasts eine Übung für dich habe. ^^

Schreib Chaos! – Shownotes Episode 13:

Ich durfte vorige Woche ein paar Gründerinnen und Unternehmerinnen mit einem Keynote-Vortrag zum Thema Frauen und Digitalisierung, aber vor allem Online-Marketing erfreuen. Ja, neben dem Schreiben ist halt alles, was mit Medien zu tun hat mein großes Lieblingsthema und ich liebe es neue Dinge auszuprobieren, wie zum Beispiel diese Podcast hier, den ich als mein zweiwöchentliches Ritual inzwischen über alles liebe. ^_^ Und ja, das liegt vor allem auch an dir und all den Mithörenden, die sich meine Episode tatsächlich bis zum Ende anhören. Das sagt mir, dass ich hier wohl irgendetwas richtig mache.

Ja, richtig machen …Mitten ins Schreib Chaos! Hol dir den Newsletter!

Was hat nun ein Gründerinnen und Unternehmerinnen Stammtisch mit dem Schreiben zu tun?

Auf den Event sprach mich eine Dame an und sie erzählte mir, wie sie sich ihre neue Webseite vorstellte, wie sie sein sollte und besonders wie sie nicht sein sollte. Weil sie verfolge ja einen bestimmten Zweck damit und wolle nur diese, aber auf keinen Fall jene erreichen. Usw.

Meine Antwort darauf war:

Ich glaube, du denkst zu viel darüber nach. Denn so, wie du mir das erzählst, klingt das danach, als würdest du – im Kopf – längst alles richtig machen.

Oh, doch! Auch du machst etwas beim Schreiben richtig! ^o^

Ja, ich weiß, in diesem Beispiel ging es um die Gestaltung einer Website. Aber nicht selten beobachte ich in Gesprächen mit Menschen, die gerne ein Buch schreiben oder auch ein kleineres Projekt angehen möchten, in ihrem Köpfchen planen und planen und planen, das eine ausschließen, das andere noch einmal nachträglich ergänzen, hier vielleicht noch eine Lücke in der Handlung haben oder dort so überhaupt nicht mit ihrer Planung zu Rande kommen und irgendwo im Nirgendwo feststecken.

Nur noch einmal für’s Protokoll: nicht selten stellt sich in diesen Gesprächen heraus, dass von diesem großen und besonderen, aber vielleicht auch nur kleinen Projekt, noch gar nichts oder im besten Fall die ersten paar Seiten geschrieben sind.

Wenn du dich gerade ertappt fühlst, weil du auf genau diese oder ähnliche Weise in einem Projekt an dem du schreiben möchtest festhängst, sei unbesorgt. Denn das kommt vor. So geht es vielen, die schreiben. Und auch mir geht es so.

Du brauchst Hilfer beim Schreiben oder beim Buchkonzept, dann reserviere dir dein kostenfreies Schreib-Kurs-Gespräch mit mir. ^^

Ich arbeite grundsätzlich an verschiedenen Projekte parallel, so dass ich einige erstmal nur „auf Halde“ habe und auch – obwohl sie noch nicht besonders weit sind – darüber spreche.

Ja wohl, ich spreche über meine Ideen, Geschichten und Konzepte – nicht andauernd, aber wenn es gerade passt.

UND:

Ich setze um, wenn ich neue Ideen habe.

Ich halte sie fest.

Nicht als kompletten Fließtext. Dafür sind meine Projekte meist zu umfangreich. Ich habe da verschiedene Methoden. Manches landet bei mir im Handy, manches bekommt ein kleines Notizbuch, vor allem wenn ich bereits absehe, dass es mit unter 20 Seiten ganz bestimmt nicht erledigt sein wird oder wenn ich die Idee noch gar nicht einschätzen kann.

Das alles ist ein Prozess. Ein kreativer Prozess.

Was ich jedoch gar nicht abkann bzw. mir abgewöhnt habe, ist länger als nötig mit meiner Ideen im Kopf herum zu hüten.

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Wie gesagt. Ich setzte um. – Und füge weitere Überlegungen, Ideen und Abwägungen immer mal wieder ein. Ich beginne mit den ersten Zeilen. Daraus ergibt sich ein klareres Bild und ich füge dieses in mein Konzept mit ein. Schreibe weiter, finde das nächste Bild, das ins Gefüge passt,schreibe weiter und so weiter.

Was ich sagen und dir auch für dich mit auf deinen Weg ins Schreiben mitgeben will:

Reite nicht länger als nötig auf deinen Plänen und Gedanken, wie etwas sein sollte, herum, sondern fang an, die ersten Schritte – den ersten einen Schritt zu machen.

Denn ich sage auch dir das, was ich neulich schon der Dame im Hinblick auf ihre Website gesagt habe:

Du machst im Kopf längst mehr richtig, als du denkst. Also mach es – und probiere es in der Praxis aus. ^^

Zur Schreibübung:
Lieber lernen als perfekt sein! ^o^

Ganz ruhig. Das klingt jetzt alles größer als es tatsächlich ist. ^^ Und du ahnst es sicher schon, was jetzt kommt. Ich gebe dir dazu eine kleine Übung an die Schreibhand. ^_^

Schreibe auf – am besten in Stichpunkten, das sollte reichen – was dir bei deinem aktuellen Schreibprojekt (deinem Buch, deine Geschichte, deinem regelmäßiges Schreibprojekt etc.) wichtig ist:

  • Worauf musst du unbedingt achten?
  • Was darf überhaupt nicht passieren?
  • Wo ist noch etwas offen?
  • usw.

Mach dir da eine Liste. Du kannst sie für dich auch gerne etwas gliedern, damit es schön übersichtlich wird. Oder mach erstmal eine Kladde zum Sammeln deiner einzelnen Gedanken.Du brauchst Hilfe beim Schreiben oder für dein Buchkonzept? Dann reserviers dir ein kostenfreies Schreib-Kurs-Gespräch bei mir! ^^

Danach nimmst du dir ein neues Blatt, vielleicht sogar in DIN A3 und viele bunte Stifte und machst deine Gedanken dort für dich übersichtlich. Das kann in einer Tabelle sein, in einer Mindmap oder als gegliederte Stichpunktliste mit klaren Überschriften.

Wichtig ist, dass du für dich weißt, worum es geht.

Das, was du hier machst, ist übrigens schon etwas aus dem Bereich der Konzeption oder der Buchkonzeptentwicklung, aber es lässt sich natürlich auch für kleinere Projekte anwenden. Im Laufe dieses Podcasts werde ich bestimmt noch öfter darauf zu sprechen kommen. ^^

Denn auch intuitives schreiben geht mit einem zarten roten Faden weitaus besser von der Hand – und nicht selten ist es dieser rote Faden, der uns erst die Sicherheit für den Anfang mit dem Schreiben gibt.

Genau um so etwas geht es übrigens auch im meinem 1:1 Mentoring- und Schreib-Consulting-Programm, dass zum Jahreswechsel (2019 / 2020) an den Start geht. Mehr Infos dazu gibt’s in der nächsten Episode oder im zu gegebener Zeit in meinem Newsletter. ^.~

Zurück zur Übung:

So, du bist also fertig mit deiner Übersicht?

Dann nichts wie ran an die Umsetzung!

Beginne endlich zu schreiben, beginne dein Buch, deine Geschichte, deinen Roman, dein Gedicht, deinen Blog, deine Website oder was auch immer du in Worte bringen willst!
Der grobe Plan ist da, und das reicht völlig. Also Schluss mit dem überflüssigen Perfektionismus und schaffe ein Ergebnis. Korrigieren kannst du später bei Bedarf noch immer. ^.~

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Oh, und auch das ist noch gaaanz wichtig! Wenn dir dieser Podcast weiterhilft, dann bewerte ihn auf iTunes, damit er von noch mehr Menschen gefunden werden und er ihnen bei ihrem intuitiven Weg ins Schreiben helfen kann! ^_^

Du hast mehr offene Fragen zum Schreiben als dir lieb ist?
Dann lass uns plaudern! ^o^

Reserviere dir ein kostenfreies Kurs-Gespräch mit mir. Hier schauen wir beide dann einfach mal zusammen via Video-Chat, wie ich dir in deiner konkreten Lage helfen und dir eine Abkürzung auf deinem Weg ins Schreiben zeigen kann. ^.~

Termin für Schreib Chaos! Kurs-Gespräch mit Platti Lorenz

2 Gedanken zu „SC013: Warum du längst schon etwas richtig machst (beim Schreiben)

  1. Schoene Gruesse in meine alte Heimat Rostock aus China, wo ich nun schon 14 Jahre lebe. Und vielen Dank fuer den Podcast, den ich gerade abonniert habe. 🤠

    Tatsaechlich verdiene ich mein Geld hier mit dem Schreiben. Nicht so sehr mit Belletristik. Eher mit Wirtschaft, Corporate, Politik, Kultur und Gedoens. Ich arbeite fuer ein Magazin.

    Nun (also eigtl. seit zwei Jahren) habe ich mit dem Novellieren angefangen. Ich kenne zwar das Handwerk, aber die Gemeinsamkeiten sind wie zwischen Fleischer und Tierarzt. Viel Blut gibs in jedem Fall…. Und die Unterschiede erst… Veroeffentlicht hab ich noch nix, aber mich treibt ja auch keiner.

    Ich nutze den #NaNoWriMo, um ordentlich Stoff wegzuschaufeln. Der Hinweis auf dieses Ereignis hat mir in der Folge – so zwei Tage bis Buffalo – gefehlt. Oder hab ichs ueberhoert? Das haette evtl. auch thematisch ganz gut gepasst im Sinne von, „erst mal machen“.

    Als dann… und viele Gruesse aus Hangzhou

    Sven

    • Hallo Sven, ^^

      lieben Dank für deinen Input – oha, und schöne Grüße nach China. (Wow! o.O)

      Das stimmt schon, wenn es um Berichterstattung geht, hat das mit dem freien Schreiben (nach Lust und Laune) nur wenig zu tun. Das liegt allein schon daran, das hier die Intention in der Informationsvermittlung liegen sollte. Die emotionalen Komponenten wie auch die eigene Meinung werden eher sparsam eingesetzt. Na schön, und im Vergleich zur Novelle wäre da ja noch der Umfang, der – wenn man nur kurz, knapp, quadratisch, praktisch & gut gewohnt ist – geradezu ungeahnte Möglichkeiten eröffnet. XD

      Zu #NaNoWriMo:
      Danke dass, du das ansprichst. Das Thema ist mal wieder sehr aktuell. ^^‘ Allerdings spreche ich mich gegen diese Aktion oder auch vergleichbare Challenges aus. Der Grund ist, dass sie dazu führen, dass man sich mit anderen vergleicht, mehr auf Seiten- oder Wörterzahlen anstelle des eigentlichen Schreibens achtet. Das entspricht nicht meiner Herangehensweise an das Schreiben und damit auch nicht der Philosophie meines Podcasts. (Hm, vielleicht ist diese Aktion gerade deshalb doch mal eine genauere Erwähnung Wert. *grübel* Mal gucken, wie war das mit dem „Erstmal Machen“? ^.~)

      In diesem Sinne: Wenn dir die Aktion weiter hilft, wünsche ich dir einen schönen und wortreichen November und viel Spaß beim NaNoWriMo. ^^

      Liebe Grüße von der Ostsee,
      Platti

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