SC012: Mir gefällt nicht, was ich schreibe: Schluss mit diesem Mindfuck!

Geht dir das auch so? Du willst schreiben oder bist gerade dabei und plötzlich meldet sich bei dir im Kopf ein Stimmchen und sagt so etwas wie: „Das kann ich nicht?“, „Ich bin nicht gut genug?“ oder „Ich schaffe das nicht?“

So viel schon einmal vor weg: solche Gedanken kommen nicht nur dir alleine. Aus diesem Grund sind sie auch das zentrale Thema dieser 12. Schreib Chaos! Podcast-Episode. Denn heute geht es darum, was es mit diesen Sätzen in deinem Kopf so auf sich hat und wie du mit ihnen umgehen kannst, damit du in Zukunft mit mehr Leichtigkeit ins Schreiben findest. Und jawohl, auch dafür habe ich mir mal wieder eine Schreibübung paratgelegt. Also viel Spaß beim Mithören! ^.~

Schreib Chaos! – Shownotes Episode 12:

Tia, es ist etwas, das mir häufig auffällt, z.B. erst neulich bei einer Beratung sowie in diversen Gesprächen mit Schreibenden. Es geht um Bemerkungen wie „Mir gefällt nicht so richtig, was ich schreibe.“ oder „Ich weiß, nicht ob ich gut genug bin.“ oder „Ich muss, dass noch mal besser machen.“ und „Ich muss erst besser werden.“ und, und, und.

Kommt dir das bekannt vor? Vielleicht aus deinen eigenen inneren Gesprächen?

Ich muss zu geben, die Zeiten, in denen mir solche Sätze im Hinblick auf das Schreiben tatsächlich auch mal durch den Kopf gingen, liegen schon mehrere Jahre zurück. Denn ich hatte das Glück schon früh – als jugendliche mit 17 – 18 Jahren – in meinen Fähigkeiten hinsichtlich des Schreibens und Geschichtenerzählens bestätigt und bestärkt worden zu sein. Ich zehre davon bis heute, es gibt mir Selbstvertrauen und hilft mir Rückschläge, wie z.B. auch Kritik besser wegzustecken und trotzdem – oder besser gerade dann erst recht – weiter zu machen.

Frei schreiben: Wie anfangen? - So geht's!

So fängst du mit dem Schreiben an: Hol dir dein Starter-Set ins Schreiben und mache das Schreiben zu deinem Medium!

Wie gesagt. Ich hatte Glück. Und vielleicht ist es dir aufgrund diverser Umstände nicht so ergangen. Vielleicht ist dir sogar das genaue Gegenteil widerfahren und du leidest bis heute noch unter den dadurch entstandenen Konsequenzen. Diese äußern sich nicht selten in Form von Selbstzweifeln, negativen Gedanken, Ängsten und Unsicherheiten. Neudeutsch nennt man so etwas auch „Mindfuck“ – das bedeutet sowohl frei als auch jugendfrei übersetzt:

„unbegründete, negative und daher verdammt nochmal einschränkende Fehleinstellung in unserm Kopf“

Ja, ich weiß, die Übersetzung ist sehr frei, aber sie sagt so ziemlich genau das aus, was auch auf deine Selbstzweifel, deine negativen Gedanken und so weiter zutrifft. Oft sind sie unbegründet – entbehren also einer logischen Grundlage – und sie schränken dich ein.
Denn – um mal wieder auf das Schreiben zurück zu kommen – genau das ist es ja, woran dich deine Selbstzweifel, Gedanken, Ängste und Unsicherheiten hindern.

Du denkst und denkst und denkst an deine negativen Gedanken, was schief gehen könnte, was nicht funktionieren könnte und, und, und.

Ja, und du denkst halt nur, aber du schreibst nicht.

Verstehst du, wo rauf ich hinaus will? Ich möchte, dass du weniger denkst und stattdessen endlich mehr ins Machen kommst.

Du brauchst Hilfer beim Schreiben oder beim Buchkonzept, dann reserviere dir dein kostenfreies Schreib-Kurs-Gespräch mit mir. ^^Und hey, das sind für dich echt gute, um nich zu sagen grandiose Nachrichten. Denn diese einschränkende und negative Grundeinstellung lässt sich tatsächlich beheben! ^o^

Keine Panik, das heißt jetzt nicht, dass du deine Zweifel und negativen Gedanken unterdrücken und dir ein fröhliches Grinsen auf setzen sollst. *Himmel, alles, aber bloß das nicht! o.O*

Nein, wir – das heißt du und ich – gehen das Ganze heute mal schön systematisch an.

Wir ersetzen in der heutigen Schreibübung, alle deine Zweifel endlich einmal durch die richtigen Gedanken, die dir nicht nur beim Schreiben helfen, sondern dir auch Selbstvertrauen und Energie für alles, was du gerne tun und machen möchtest, geben können.

Und jawohl, die Übung hat es heute vom persönlichen Aspekt her ausgesprochen in sich, ist dafür aber schon mit einfachen Mitteln machbar. ^.~

Zeit für die Praxis und eine „Simultan“-Schreibübung ^_^

Heute wird es einmal simultan, also lege dir …

  • einmal einen Zettel oder ein Notizbuch bereit, für das, was du eigentlich schreiben möchtest.
  • einen zweiten Zettel – und ja, ein Zettel sollte hier ausreichen – an die Seite, den du für die heutige Übung verwendest.

Such dir einen ruhigen Ort, an dem du für dich sein kannst – mach dir gerne Musik dazu an -, und plane mindestens eine halbe oder besser noch eine Stunde Zeit für dich und diese Übung ein.

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So fängst du mit dem Schreiben an: Hol dir dein Starter-Set ins Schreiben und mache das Schreiben zu deinem Medium!

Nimm den ersten Zettel oder das Notizbuch für dein eigentliches Projekt zur Hand und beginne das oder daran zu schreiben, was oder woran auch immer du schreiben möchtest. Das kann ein Gedicht, ein kurzer Text, ein Artikel, eine Geschichte oder ein Teil deines Buches sein. Fang an, leg los und …

Ja, und wenn du merkst, dass du:

  • a) gar nicht erst reinkommst ins Schreiben, dann schreibe die Gedanken, die dir in genau diesem Augenblick durch den Kopf gehen auf den zweiten Zettel.
    Formuliere kurze, knappe Sätze, sei ehrlich zu dir und bringe sie auf den Punkt.

Das Gleiche machst du, wenn du merkst, dass du:

  • b) zwar irgendwie ins Schreiben kommst, aber beim Schreiben ins Stocken gerätst.
    Formuliere auch diese Gedanken, die dich am Schreiben hindern in kurzen, knappen Sätzen. Schön ehrlich und prägnant.

Und noch einmal das Gleiche machst du, wenn du merkst, dass:

  • c) nachdem du deine Schreib-„Session“ für den Moment beendet hast, nicht magst, was du geschrieben hast.
    Schreibe deine Gedanken, in kurzen, knappen Sätzen auf. Was geht dir durch den Kopf. Ich wiederhole es gerne noch mal: sei ehrlich. Halte besonders die negativen Gedanken fest.

Wenn du alles notiert hast, nimm dir noch einmal den zweiten Zettel vor, auf dem du deine Gedanken notiert hast. Lies dir deine Gedanken noch einmal durch. Und ja, wenn du dir dabei etwas blöd vorkommst, während du dir diese unschönen Gedanken so vor Augen führst, dann geht es dir wie beinahe jeder und jedem in deiner Lage. ^^

Und nein, das ist nichts Schlechtes, ganz im Gegenteil. Denn jetzt weißt du, woran du bist. Du siehst, was in deinem Kopf vorgeht. ^_^

Aber halt, die Übung ist noch nicht vorbei!

Denn jetzt, kommt der Teil, in dem du dich von diesem Mindfuck verabschiedest.

Du nimmst dir einen dritten Zettel zur Hand und gehst jeden negativen Gedanken auf dem zweiten Zettel einzeln durch. (Ja ich weiß, dieses Mal, geht’s um eine Menge Papierkram. ^^‘)

Natürlich ist jeder negative Satz nicht das, was du erreichen möchtest, wie du sein möchtest oder wie du dich sehen möchtest. Also wandle jeden negativen Satz in sein positives Gegenteil um.

Auch hier gilt wieder mein beliebtes Credo:

Übertreibe es mit der Positivität lieber ein bisschen, als daran zu sparen. Schließlich ist das schon mal die Richtung, in die du doch langfristig gehen willst. Nicht wahr?

Zur Orientierung hier noch ein paar Beispiele:

  • Aus „Ich kann nicht gut schreiben.“ machst du „Ich schreibe gut und ich werde besser und besser.
  • Aus „Ich schaffe das nicht.“ machst du „Ich kann alles schaffen, was ich will.
  • Aus „Ich habe keine Ideen.“ machst du „Ich habe unendlich viele Idee.

Wenn du fertig bist, schau dass du diesen dritten Zettel gut aufbewahrst und immer bei dir trägst. Lies ihn dir jeden Morgen und jeden Abend durch oder – noch besser – schreibe die einzelnen positiven Sätze jeden Morgen 10 Mal hintereinander auf. Ja, genau, das läuft jetzt ein bisschen nach dem Prinzip der klassischen Strafarbeit – in diesem speziellen Fall jedoch im durch und durch positiven Sinne. ^.~

Meine besondere Einladung an dich …

Du brauchst Hilfe beim Schreiben oder für dein Buchkonzept? Dann reserviers dir ein kostenfreies Schreib-Kurs-Gespräch bei mir! ^^Wenn du Schwierigkeiten hast, deine negativen Gedanken vom Zettel Nr. 2 in kraftvolle und positive Gedanken umzuformulieren, dann wende dich dafür gerne an mich. Reserviere dir einfach einen Termin für ein kostenfreies Online-Gespräch mit mir. Wenn du dich dort anmeldest, bekommst du per E-Mail eine Einladung zu einem – ich nenne es mal – 1-zu-1-Webinar und einen Link zum Webinar-Raum sowie eine entsprechende Erinnerung sobald der dein Termin mit mir dann näher rückt. ^^ Alles, was du dann nur noch für unser kleines „Meeting“ brauchst, ist ein Notebook oder ähnliches Gerät mit Webcam und Mikro. Aber das ist heutzutage in jedem Notebook, Laptop oder Ultrabook bereits Standard. ^.~

Wie gesagt, ich biete dir das alles völlig kostenlos an, ganz unverbindlich und ohne Verpflichtungen. Du gehst also keinerlei Risiko ein, sondern schenkst mir nur ein bisschen was von deiner Zeit, damit ich dir bei deiner Herausforderung helfen kann und du endlich und mit Leichtigkeit ins Schreiben kommst. Ich freue mich auf dich und deine Fragen. ^_^

Frei schreiben: Wie anfangen? - So geht's!

So fängst du mit dem Schreiben an: Hol dir dein Starter-Set ins Schreiben und mache das Schreiben zu deinem Medium!

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Oh, und auch das ist noch gaaanz wichtig! Wenn dir dieser Podcast weiterhilft, dann bewerte ihn auf iTunes, damit er von noch mehr Menschen gefunden werden und er ihnen bei ihrem intuitiven Weg ins Schreiben helfen kann! ^_^

Du hast mehr offene Fragen zum freien Schreiben als dir lieb ist?
Dann lass uns plaudern! ^o^

Reserviere dir ein kostenfreies Kurs-Gespräch mit mir. Hier schauen wir beide dann einfach mal zusammen via Video-Chat, wie ich dir in deiner konkreten Lage helfen und dir eine Abkürzung auf deinem Weg ins Schreiben zeigen kann. ^.~

Termin für Schreib Chaos! Kurs-Gespräch mit Platti Lorenz

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