SC011: Schreibimpuls: Leg los, wenn du die Schnauze mal so richtig voll hast

Kennst du das? Die Dinge laufen nicht so, wie sie sollen und du hast so richtig Frust? In dieser Podcast-Episode geht’s darum, wie du aus diesem Frust ganz viel Energie für’s Schreiben ziehst und Motivation für dein Projekt aufbaust.

Passend zum Thema gibt es natürlich wieder eine Schreibübung für dich, die sich sowohl für den Einstieg in kleine Schreivorhaben als auch für deinen Start richtig große Projekte, wie ein Buch, eine Geschichte, ein Sachbuch oder einen Blog eignet. ^.~

Schreib Chaos! – Shownotes Episode 11:

Auch diese Podcast-Folge ist wieder einmal einen aktuellen Anlass geschuldet, denn unsere Blog-Geschichte „Hexenkater Tyrrin“ feierte vergangene Woche Blog-Geburtstag. Tja, tatsächlich hat diese Geschichte gut 6 Jahren aus einer Gnatzreaktion heraus begonnen.

Ja, ich hatte richtig böse Probleme mit meinem damaligen Arbeitgeber. Ich war sowohl stinksauer als auch hilflos, also habe ich für mich persönlich einen blockigen, kleinen Hexenkater ins Leben berufen, der bis heute alles hinterfragt, was mir im Alltag an Absurditäten so begegnet.

Wie gesagt, letzte WocMitten ins Schreib Chaos! Hol dir den Newsletter!he war der 6. Geburtstag und wir (also meine Illustratorin Mie Dettmann und ich als Autorin) sind in die 3. Staffel der Geschichte gestartet. Nun ja, und darin wird es – ich sage mal – um Mediennutzung und Ausnutzung im weitesten Sinne gehen. Denn das ist es, was mich derzeit beschäftigt. Ja, das geht sehr wohl, obwohl die Geschichte in einer Welt spielt, die der frühen Neuzeit ähnelt – auf den ersten Blick jedenfalls. ^.~ Tja, ich liebe Sci-Fi und Fantasy. ^-^

Aber weiter mit dem Kernthema …

Mehr Energie zum Schreiben durch Frustration im Alltag

Vielleicht kennst du das auch. Ich bin an und für sich ein sehr gelassener Mensch. Wenn ich aber mit einem Problem konfrontiert werde, von dem ich weiß und mir zu 100 Prozent sicher bin, dass es auf jeden Fall auch anders geht oder irgendwie anders gehen muss, dann neige ich nicht dazu dieses Problem einfach so hinzunehmen.

Nein, im Normalfall schlägt das bei mir in einen inneren Energieschub um:

Die Gedanken sprudeln, eines kommt zum anderen und nicht selten ergeben sich daraus die Ideen für meine Geschichten.

Wie gesagt, die Geschichten um den Hexenkater Tyrrin sind nur ein Beispiel dafür. Denn jedes einzelne Buch behandelt für sich noch eigene und verschiedene Problemstellungen (natürlich in phantastisch eingepasster oder auch überspitzter Form ^.~).

Hier ein paar Beispiele:

  • Band 1 „Dieses Hutmenschenkomplott“ spielt mit dem fehlerhaften ersten Eindruck und Trugschlüssen, die sich aus unseren Annahmen bzw. denen des kleinen Katers Tyrrin heraus ergeben, aber aus Sicht seines menschlichen Umfeldes völlig daneben liegen.
  • Band 2 „Die Spaltlichtpost“ befasst sich mit Rollenbildern, ja auch mit der Rolle der Frau in dieser fiktiven Welt, aber es geht auch um die Frage, warum Menschen aus ihrer Heimat fliehen, was es mit ihnen macht und was das für sie bedeutet.

Das alles waren Themen, die mich seiner Zeit sehr beschäftigt haben und die mir auch – dadurch dass sie mich so beschäftigt haben – die Energie zum Schreiben gegeben haben.

  • Jetzt wo gerade Band 3 „Jenes ungewusste Pfützenglas“ entsteht, beschäftigt mich das Thema Medien, wie sie wirken und wie sie verwendet werden wieder sehr intensiv. Und ich denke, dass sich das auch in den kommenden Hexenkater Lektionen so niederschlagen wird.

Wie ist das bei dir? Was beschäftigt dich gerade?

Und würdest du darüber schreiben?

Wenn du willst, schreibe mir deine Gedanken dazu gerne per Mail (post@plattilorenz.de) oder via Instagram. ^_^

Du brauchst Hilfer beim Schreiben oder beim Buchkonzept, dann reserviere dir dein kostenfreies Schreib-Kurs-Gespräch mit mir. ^^Wenn du noch nicht genau weißt, wie du auf diese Weise an das Schreiben herangehen sollst, dann habe ich heute wieder, eine hübsche Schreibübung für dich. ^^

Aber keine Panik: Du brauchst dafür nicht zwingend so ein totterndes Testimonial auf Samtpfoten, wie ich es nutze. ^.~

In dieser Schreibübung bleiben wir wieder einmal schön bodenständig und praxisnah. (So zumindest der vorläufige Grundgedanke… XD)

Schreibe an dein persönliches Beschwerdemanagement

Der Grund für diese Übung:

Ich habe selbst mal im Beschwerdemanagement einer renommierten Autovermietung gearbeitet und jeden Montag verriet der Blick ins Postfach wie unzählige Menschen ihren Sonntag so verbracht hatten… *hüstel* Wie gesagt, damals arbeitete ich im Beschwerdemanagement und Montage waren grundsätzlich ein „Tag des vollen Postfachs“. ^^‘

Du sieht schon, worauf ich hinaus will?

Schreiben ist eine wunderbare Möglichkeit um Dampf abzulassen.

Und nein, du sollst jetzt keine Beschwerde an irgendein Sevicecenter deiner Wahl schreiben. Wir lassen das alles schön auf einer fiktiven „So tun als ob“-Ebene. Am besten auf der Ebene mit Zettel und Stift. Also schön Finger weg von deinem Mailpostfach oder einem Kontaktformular oder dergleichen.

Achte bei dieser Übung außerdem darauf, dass du dabei ungestört bist. Also, dass nicht zufällig jemand zu dir ins Zimmer kommt oder dich anspricht. Wenn alles läuft, wie geplant, könntest du auf dein Gegenüber eventuell etwas ungehalten reagieren. Wir bewegen uns hier nämlich in eine sehr emotionsgeladenen Variante des freien Schreibens hinein. ^^‘

Mitten ins Schreib Chaos! Hol dir den Newsletter!Aber weiter im Text: Denke jetzt an etwas, ein Ereignis, eine Situation und eine Begebenheit, die du unbedingt endlich einmal ändern möchtest und die sich aber nicht so einfach ändern lässt, weil irgendwelche (vielleicht triftige, vielleicht nur fadenscheinige) Gründe dagegen sprechen.

Hier gilt:

Je weniger verständlich die Gründe für dich sind, desto besser. Und wenn dich diese – im Idealfall – total unsinnigen Gründe, so richtig stinksauer werden lassen, noch besser!

Spürst du diese Energie, dieses Aufbrausen das in dir aufsteigt, weil du es besser weißt, weil du die Lösung für dieses angeblich „unlösbare“ Problem längst parat hast? Ganz genau, jetzt wird es Zeit, dass du zu Papier und Stift greifst und dich an deine erdachte für dich zuständige Veraltungsstelle wendest. Die ersten Zeilen könnten z.B. wie folgt aussehen …

„Sehr geehrtes Team oder Liebes Team der örtlichen Daseins- und Zustandsverwaltung …“

Trage deiner zuständigen Verwaltungsstelle deine – ganz wichtig – konkreten, detaillierten und konstruktiven (also gut begründeten) Lösungen für die Sachlage vor, die deiner Meinung nach dringend geändert gehört.

Je nachdem wie es dir liegt, bleibe bei der Realität oder bringe dein Anliegen auf eine phantastische Ebene.

Richte dich nach deinen persönlichen Vorlieben und schau, dass du dich nicht zu sehr von unserem alltäglichen Standard einengen lässt.

Denn nur so kommst du auf neue Ideen und entwickelst Visionen, die deine Gegenüber bisher nicht so auf dem Plan gehabt haben. ^^

Wichtig: Achte darauf, dass du nicht nur das Problem vorträgst und du nicht nur darlegst, „wie doof“ doch alles ist. Auf diese Art steigerst du dich nur weiter blind in den Frust hinein und es hilft weder dir noch in Richtung einer Lösung weiter.

Alternativen oder andere Herangehensweisen, mit denen ein anderes Ergebnis erreicht werden kann sind gefragt.

Schließlich ist es ja auch genau das, was du erreichen möchtest, ein Resultat, das anders als der Status Quo ist, nicht wahr? ^.~

In der Tat, diese Übung kann dir unter Umständen eine gehörige Portion Gehirnschmalz abverlagen. Und gerade dann ist diese Schreibübung nicht in wenigen Minuten erledigt. Wenn du magst, setze dich ruhig ein paar Tage hintereinander jeweils für maximal eine Stunde am Stück an diese Übung. Andernfalls könnte dich dieser akute Drang des Problemelösens überfordern und in Stress ausarten.

Also immer schön Stückchen für Stücken, das gilt besonders, wenn du die Welt tiefgreifend verändern willst. ^.~

Du brauchst Hilfe beim Schreiben oder für dein Buchkonzept? Dann reserviers dir ein kostenfreies Schreib-Kurs-Gespräch bei mir! ^^

Wenn du möchstst, teile deine Erfahrungen mit dieser Übung gern mit mir auf Instagram oder schreibe mir eine Mail an post@plattilorenz.de.
Wenn noch mehr Fragen entstanden sind, lass uns auch gern mal via Video-Chat über dein aktuelles Projekt im Hinblick auf das Schreiben plaudern. Reserviere dir einfach einen Termin mit mir. ^_^

Ach ja und noch ganz wichtig. Wenn dir dieser Podcast gefällt, dann abonniere über das Podcastportal deines Vertrauens oder abonniere meinen Newsletter aus dem Schreib Chaos!

Mitten ins Schreib Chaos! Hol dir den Newsletter!Oh, und auch das ist noch gaaanz wichtig! Wenn dir dieser Podcast weiterhilft, dann bewerte ihn auf iTunes, damit er von noch mehr Menschen gefunden werden und er ihnen bei ihrem intuitiven Weg ins Schreiben helfen kann! ^_^

Du hast mehr offene Fragen freien Schreiben als dir lieb ist?
Dann lass uns plaudern! ^o^

Reserviere dir ein kostenfreies Kurs-Gespräch mit mir. Hier schauen wir beide dann einfach mal zusammen via Video-Chat, wie ich dir in deiner konkreten Lage helfen und dir eine Abkürzung auf deinem Weg ins Schreiben zeigen kann. ^.~

Termin für Schreib Chaos! Kurs-Gespräch mit Platti Lorenz

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