SC006: So schreibst du regelmäßig, ohne „Regel“-mäßig zu schreiben

Wenn du regelmäßiger schreiben möchtest, es dir aber bisher nicht so ganz gelungen ist, dann ist Schreib Chaos! Episode Nr. 6 genau die richtige für dich. ^^

Es geht um die Frage, was Regelmäßigkeit eigentlich für unser alltägliches Leben und damit auch für unsere und natürlich deine Zeit zum Schreiben bedeutet, und wie du sie in deinem Sinne nutzten kannst, um deine individuelle Schreibroutine zu entwicklen. Jawohl, und auch am Ende dieser Episode erwatet dich eine Übung für die Schreibpraxis, die dir gerade, wenn du wenig Zeit hast, beim Schreiben helfen soll. ^^

Schreib Chaos! – Shownotes Episode 6:

Dann wollen wir mal sehen, was das Regelmäßige am Schreiben, denn so regelmäßig macht. ^.~ Da du diesen Podcast hörst, gehe ich mal davon aus, dass das Schreiben auch für dich langfristig keine einmalige Sache sein soll. Trotzdem höre und lese ich immer wieder und vielleicht geht es dir auch so, dass gerade die Regelmäßgikeit oder besser ihr Nichtvorhandensein oft einen großen, großen Frustfaktor darstellt. ^^‘

5 Schritte zu mehr Regelmäßigkeit beim Schreiben

Endlich regelmäßig schreiben: Abonniere meinen Newsletter und erhalte als kostenfreies Danke schön meinen E-Mail-Kurs „Endlich regelmäßig schreiben“ und weiter tolle Impulse für deinen Weg ins entspannte Schreiben. ^^

Aus genau desem Grund dachte ich mir, dass ich mich heute mal dieser zentralen Komponente des Schreibprozesses annehme, denn ich habe oft den Eindruck, dass wir diese Sache mit der Regelmäßigkeit nicht immer von der angenehmen Seite angehen …

Was macht der Wunsch nach Regelmäßigkeit beim Schreiben mit uns?

Ja, was macht es mit uns, wenn wir nicht zum Schreiben kommen, obwohl wir es und soch soooooo sehr vorgenommen haben?

Bestimmt kennst du diese Antworten:

  • Wir fühlen uns schlecht.
  • Wir haben ein Schlechtes gewissen.
  • Wir denken, dass wir gescheitert sind und damit nicht gut genug sind.
  • Im schlimsten Fall lassen wir das Schreiben aus Angst davor, dass dir meinen, dass wir nicht regelmäßig schreiben können, sogar von vorn herein bleiben.

Du ahnts worauf ich hinaus will?

Wenn wir nicht aufpassen, reden wir uns mit diesem angeblichen Wunsch nach Regelmäßigkeit eine riesen Menge Bullshit ein.

Aber ja es geht auch anders, und genau dieser Art der Regelmäßigkeit gehe ich mit dir zusammen jetzt mal auf den Grund … ^_^Du brauchst Hilfe beim Schreiben oder für dein Buchkonzept? Dann reserviers dir ein kostenfreies Schreib-Kurs-Gespräch bei mir! ^^

Was ist dein grundsätzliches Ziel, wenn du regelmäßig schreiben willst?
Ganz klar: Schreiben!

Tja, und wie das mit dem Schreiben halt so ist:

Wie wird Schreiben regelmäßig?
– Ganz einfach: Indem du anfängst.

Ebenso ist auch der nächste Schritt alles andere als komplex, um mit dem Schreiben regelmäßiger zu werden:

Die Relmäßigkeit beginnt, sobald du dich ein zweites Mal hinsetzt und schreibst, was du schreiben möchtest.

Ja, du liest richtig. Sobald du etwas mehr als einmal gemacht hast, hat dies eine Regelmäßigkeit. ^_^ Und nein, das habe ich mir nicht ausgedacht. Denn tatsächlich bedient sich unser deutsches Rechtssystem genau diesem Verständnis. Hier mal zwei Beispiele:

  • Ich habe mal einen Existenzgründerkurs belegt. Und das Erste, was ich dort erfahren habe, war, dass, sobald ich eine (eigentlich) gewerbliche Tätigkeit nur einmal mache, wie zum Beispiel ein Auto verkaufe, nicht weiter problematisch ist. Sobald ich aber nocheinmal ein Auto verkaufe, besteht allerdings eine Regelmäßigkeit und ich müsste mich (eigentlich) beim Gewerbeamt oder dem Finanzamt mit eine selbstständigen Tätigkeit entsprechend anmelden.
    Gut, die Praxis sieht in dieser Hinsicht in der Tat einmal pragmatisch aus. Aber die Gesetzeslage ist dennoch klar. Alles was mehr als einmal passiert, ist regelmäßig.
  • Ein Anderes Beispiel: Vielleicht erinnerst du dich. Vergangenes Jahr standen viele Unternehmen vor dem Weltundergang, sprich der europäischen Datenschutzgrundverordung (DSGVO). Und auch da gibt es u.a. so einen Passus … Wenn personenbezogene Daten regelmäig im Unternehmen verarbeitet werden, muss das Unternehmen diverse Sachen tun, machen und erfüllen, um der neuen Datenschutzverordnung zu entsprechen.
    Ja und zweimal darfst du raten, wie oft ein Unternehmen diese personenbezogenen Daten verarbeiten muss, damit es das regelmäßig tut… Jawohl, mehr als einmal ist gleich „regelmäßig“. (Und ja, alle Selbstständigen und Unternehmen fallen damit automatisch unter diese Regelung … Aber darum soll es heute nicht genauer gehen.)
5 Schritte zu mehr Regelmäßigkeit beim Schreiben

Endlich regelmäßig schreiben: Abonniere meinen Newsletter und erhalte als kostenfreies Danke schön meinen E-Mail-Kurs „Endlich regelmäßig schreiben“ und weiter tolle Impulse für deinen Weg ins entspannte Schreiben. ^^

Worauf ich hinaus will: Wenn es um die Regelmäßigkeit beim Schreiben geht, sitzen wir dank der deutschen Ordnungsliebe auf einem verdammt bequemen Kissen. Nur zweimal schreiben und schon sonnst du dich im Licht der Regelmäßigkeit. Ja, so einfach geht das. ^.~

Ja, ja, ich weiß, ich weiß. Die Definitionsacht ist das Eine. In der Praxis braucht es unter Umständen schon etwas mehr Aufwand, um Projekte irgendwann mal abzuschließen.

Was bedeutet „regelmäßig Schreiben“ in der Praxis?

Vielleicht kennst du diesen Hinweis: „Man soll jeden Tag 1.000 Wörter schreiben.“

Ich weiß, das wird oft von verschiedenen Seiten empfohlen, aber mal im Ernst. Mir als vielseitig interessiertem Menschen macht das höchstens Druck und nicht so wirklich Freude. ^^‘ Gerade wenn ich an einem Projekt schreibe, ist das für mein Projekt nicht einmal hilfreich, wenn ich schreibe, obwohl ich keine Lust darauf habe.

Was ist dann also besser? Täglich schreiben ohne Mengenangabe oder einmal die Woche, einmal im Monat, einmal im Jahr …?

Ganz einfach: Nichts davon!

Viel mehr sollten wir uns bewusst machen, dass Schreiben ein kreativer Prozess ist. Ein gedankenvoller und persönlicher Prozess.

Gut, unser Leben besteht in unserer Gesellschaft aus Minuten, Stunden, Tagen, Wochen, Monaten, Jahren usw. Aber das heißt noch lange nicht, dass wir alle, du und ich nach dieser Stechuhr funktionieren. Wir sind zwar alle irgendwo Gewohnheitstiere, weil die Gewohnheit uns Sicherheit vorgaukelt, aber wir haben – das gilt für jede und jeden von uns – einen eigenen Rhythmus. Ja, es gibt irgendwo so etwas wie zyklische Erscheinungen (gerade Frauen dürften damit allerbestens vertraut sein. ^^). Aber selbst diese sind keineswegs immer gleich und werden – wie alles andere auch – noch durch viele andere Einflüsse bedingt.

Uns geht es im Sommer anders als im Frühling, Herbst oder im Winter. Im Urlaub geht es uns anders als im normalen Arbeitsalltag. Selbst unser normaler Wochenrythmus ist nicht immer gleich. Auch wenn es dir wegen eintöniger Arbeit oder einer immer gleichen Tagesplanung vielleicht so vorkommt. Es gibt gute Wochen und weniger gute. Spannende, aufregende, langweilige, entspannte, traurige, genervte oder noch ganz andere Wochen, Tage oder Jahre …

Was aber hat unser Veständnis von einem Wochenrythmus nun mit dem regelmäßigen Schreiben zu tun?

Wie wäre es damit: Wir vergessen oft, das keine Woche haar genau so wie die andere ist. Kein Tag haar genau so wie der andere.

Du brauchst Hilfe beim Schreiben oder für dein Buchkonzept? Dann reserviers dir ein kostenfreies Schreib-Kurs-Gespräch bei mir! ^^Wir vergessen, dass wir Einfluss auf die Zeit in unserem Leben haben. Ich beobachte immer wieder, wie wir in unserem Alltag einfach mitfließen, fest eingebunden zwischen Verpflichtungen, Aufgaben und Erwartungen. Und Trotzdem  haben wir so viele Dinge, die wir eigentlich noch machen wollen, machen müssten, machen sollten. Wie zum Beispiel das regelmäßige Schreiben.

Aber nun an die Praxis: Machen wir das Schreiben für dich zu einer Regelmäßigkeit! ^o^

  1. Nimm dir deinen Kalender oder deinen Planer oder womit auch immer du dich organisierst zur Hand und trage dir – sagen wir – in den nächsten zwei Wochen irgendwo eine Stunde ein, die du nur für dich hast und in der du ganz alleine und in Ruhe bist. ^_^
    Ein Tipp: Lege dir diese eine Stunde für dich am besten in eine Zeit, nach der du keine stressigen oder nervenzehrenden Verpflichtungen hast, also am besten auf den Abend oder auf das Wochenende. ^.~
  2. Mach in dieser Zeit dein Smartphone oder Handy aus, damit es sich nicht bei der erstbesten Gelegenheit deine Aufmerksamkeit unter den Nagel reißt.
  3. Und dann mach dich an die Tätigkeit, die du schon lange einmal – nur für dich – tun wolltest. Wenn du Lust hast schreibe oder mach eine der kleinen Schreibübungen aus meinen vorangegangenen Podcast-Episoden, falls dir vorerst noch nichts konkretes einfällt. Oder lass einfach nur deine Gedanken reisen. Oder mache etwas, womit du dich in diesem Moment einfach besser fühlst.
    Ein Hinweis: Wenn du das zum ersten Mal machst, kann es gut sein, dass es sich für dich ungewohnt anfühlt, das Handy aus zu lassen und so viel Luft zu haben. Es kann sein, dass du erst einmal gar nicht weißt, was du in dieser „Für-dich-ganz-alleine-freien-Zeit“ mit dir anfangen sollst, weil du es gewohnt bist, alles durchgeplant zu haben. Aber das ist in Ordnung und es geht selbst mir in stressigen Phasen nicht anders. ^^
  4. Wenn diese Stunde rum ist, dann setze dir in den folgenden zwei Woche wieder einen Termin. Und danach in den zwei darauf folgenden. Und danach in den darauf folgenden. Usw. (Klingt doch an sich recht machbar, oder? ^.~)

Wenn du das eine Weile durchziehst, vielleicht auch wöchentlich oder mehrmals in der Woche machst – das liegt allein bei dir -, kann es passieren, dass du hierbei genau das entwickelst, was wir im algemeinenn dann wohl „Regelmäßigkeit“ nennen. Eine regelmäßige Zeit für dich … ^_^

  • Eine regelmäßige Zeit in der du Schreiben kannst – oder auch nicht.
  • Eine regelmäßige Zeit, die du für dich allein frei nach eigenem Gutdünken gestalten und über die allein du frei verfügen kannst.
  • Jawohl, du allein legst fest, wie du diese Zeit nutzen und genießen möchtest.

Und wie am Anfang schon erwähnt, mach dir wegen des Schreibens bloß keinen Druck. ^^  Unsere kreativsten Phasen haben wir, wenn in unseren entspannten Phansen, wenn die Gedanken vor sich hin fließen und ihre eigenen Wege gehen. Ja, natürlich kann man auch das man üben oder lernen. Dann liegt es lediglich bei dir, den kreativen Moment zu ergreifen und den Stift sowie Papier zum Schreiben in die Hand zu nehmen – und das eben von Zeit zu Zeit, immer mal wieder und schließlich in deinem ganz eigenen regelmäßigen Rythmus. ^^

Frei schreiben: Wie anfangen? - So geht's!

So fängst du mit dem Schreiben an: Hol dir dein Starter-Set ins Schreiben und mache das Schreiben zu deinem Medium!

In diesem Sinne, wenn du diese Übung mal für dich gemacht hast, schreibe mir gern einen Kommentar unter diesen Artikel oder schreibe mit eine Mail an post@plattilorenz.de und verbinde dich mit mir auf Instagram.

Oh, und auch das ist noch gaaanz wichtig! Wenn dir dieser Podcast gefällt, dann bewerte ihn auf iTunes, damit er von noch mehr Menschen gefunden werden und ihnen bei ihrem intuitiven Weg ins Schreiben helfen kann! ^o^

Du hast noch ganz andere Fragen rund ums Schreiben?
Dann lass uns plaudern! ^o^

Reserviere dir gern ein kostenfreies Kurs-Gespräch mit mir. Hier schauen wir dann einfach mal via Video-Chat, wie ich dir in deiner konkreten Situation helfen und dir vielleicht sogar eine Abkürzung auf deinem Weg ins Schreiben zeigen kann. ^.~

Termin für Schreib Chaos! Kurs-Gespräch mit Platti Lorenz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.